Die FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Weiterbau der A143 westlich von Halle/Saale. Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Maximilian Gludau, sieht darin Rückenwind für wichtige Infrastrukturprojekte in Sachsen-Anhalt.

„Mobilität ist Freiheit, und die A143 sichert Mobilität in Sachsen-Anhalt“, erklärt Gludau. Gerade für Pendler, Wirtschaft und den ländlichen Raum seien leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Die Autobahn habe zudem „große Bedeutung für die Entlastung der Stadt Halle vom Durchgangsverkehr und sie hat eine erhebliche Bedeutung für den gesamten Süden des Landes.“

Nach Ansicht der FDP sind schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte von enormer Bedeutung für das Bundesland: „Wir können es uns nicht leisten, dass wichtige Verkehrsprojekte über Jahre immer weiter verzögert werden. Sie dürfen nicht dauerhaft durch immer neue Verfahren und Klagen blockiert werden“, betont Gludau.

Der Umwelt- und Naturschutz müsse berücksichtigt werden, zugleich brauche es aber verlässliche und praktikable Rahmenbedingungen für Investitionen und moderne Infrastruktur.

Hintergrund:

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Klage des Umweltverbands Nabu gegen den Weiterbau der A143 abgewiesen. Damit kann das nördliche Teilstück der Westumfahrung Halle wie geplant weitergebaut werden.