Diskussion zur Zukunft des 400 Hektar großen Intel-Geländes am Magdeburger Eulenberg im Landtag. Jörg Bernstein, finanzpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, machte dabei für die Liberalen deutlich: „Der Rückzug von Intel ist ein herber Rückschlag für Sachsen-Anhalt – aber auch eine Chance, aus den Erfahrungen zu lernen und unsere Attraktivität für Investoren weiter zu stärken.“ 

Zum möglichen Rückkauf des Geländes erklärte Bernstein: „Es braucht jetzt ein klares Konzept, das zentral in einer Hand liegt: Die Verhandlungen sollten über die landeseigene High-Tech Park GmbH geführt werden, um langwierige Abstimmungen und Verzögerungen zu vermeiden. Die Gespräche müssen vertraulich geführt, das Parlament aber zeitnah über Ergebnisse informiert werden.“

Intel hat nach den Worten Bernsteins gezeigt: „Sachsen-Anhalt kann international als Standort für Hochtechnologie punkten – darauf sollten wir bei der weiteren Vermarktung unseres Wirtschaftsstandorts aufbauen.“